Rezepte aus dem Isergebirge in einem Kochbuch

4. 2. 2020

Gerade noch rechtzeitig für den weihnachtlichen Gabentisch erschien jetzt ein zweisprachiges Buch, dass in mehrfacher Hinsicht Beachtung verdient. Herausgegeben wurde es vom „Haus der tschechisch-deutschen Verständigung“ in Gablonz (Jablonec nad Nisou), dessen Leiterin Petra Laurin gleichzeitig auch die Autorin ist. Es handelt sich um ein Kochbuch, und zwar um ein ganz besonderes, denn es ist verbunden mit einem der schmerzhaftesten Kapitel in der gemeinsamen deutsch-tschechischen Geschichte. Unter dem Titel: „Rezepte der Deutschen aus dem Isergebirge“ präsentiert Petra Laurin, die selbst einer deutschstämmigen Familie entstammt, eine Sammlung von beliebten Gerichten der bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Isergebirge ansässigen sudetendeutschen Bevölkerung. Aber nicht nur mit den Rezepten, sondern auch mit der Sammlung selbst hat es seine besondere Bewandtnis. Deren Ursprung liegt im damaligen Sammellager Reinowitz (Rýnovice), heute ein Stadtteil von Gablonz, in dem die Menschen voller Angst und Ungewissheit auf ihre Abschiebung warteten.

 

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